Impfanforderungen
Dogs
- •Rabies (required in all 50 states, typically by 12–16 weeks of age)
- •Distemper (core vaccine, strongly recommended)
- •Parvovirus (core vaccine, strongly recommended)
- •Adenovirus/Hepatitis (core vaccine, strongly recommended)
- •Bordetella (required by most boarding and daycare facilities)
- •Canine influenza (increasingly required for group settings)
Tollwutimpfpläne und Auffrischungsvorgaben sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Die meisten Staaten verlangen eine 1- oder 3-Jahres-Tollwutimpfung durch einen zugelassenen Tierarzt. Ein Mikrochip ist bundesweit nicht vorgeschrieben, in manchen Städten aber Pflicht und generell zur Identifikation dringend empfohlen. Hunde, die aus Ländern mit hohem Tollwutrisiko in die USA einreisen, müssen die CDC-Vorgaben erfüllen, einschließlich eines gültigen Tollwutimpfzertifikats.
Cats
- •Rabies (required in most states)
- •FVRCP — Feline Viral Rhinotracheitis, Calicivirus, Panleukopenia (core vaccine)
- •Feline leukemia (recommended for outdoor cats)
Die Tollwutimpfpflicht für Katzen ist je nach Bundesstaat unterschiedlich geregelt, manche Staaten schreiben sie gar nicht vor. Die CDC verlangt für Katzen bei der Einreise in die USA keine Tollwutimpfung, die meisten Bundesstaaten fordern sie aber, sobald die Katze dort lebt.
Ferrets
- •Rabies (required in most states where ferrets are legal)
- •Canine distemper (strongly recommended)
Frettchen sind in Kalifornien und Hawaii als Haustiere verboten. Weitere Bundesstaaten und Gemeinden können zusätzliche Einschränkungen haben. Prüfe die örtlichen Vorschriften, bevor du mit Frettchen reist.
Quarantäneregeln
Die meisten US-Bundesstaaten verlangen für Haustiere, die mit gültigem Gesundheitszeugnis und Tollwutimpfung innerhalb des Landes einreisen, keine Quarantäne.
Bedingungen:
- •Valid Certificate of Veterinary Inspection (health certificate) issued within 10 days of travel
- •Current rabies vaccination certificate
- •State-specific import permits where required
Ausnahmen:
- ✓Interstate travel between most states with valid documentation
Hawaii verlangt eine 120-tägige Quarantäne für alle Hunde und Katzen, die sich bei Erfüllung strenger Vorabbedingungen auf ein Programm von 5 Tagen oder weniger verkürzen lässt (zwei Tollwutimpfungen, Mikrochip, Blut-Titertest mindestens 120 Tage vor Ankunft).
Quarantänedauer: 120 Tage
Bedingungen:
- •OIE-FAVN rabies blood test at an approved laboratory
- •Two qualifying rabies vaccinations
- •ISO-compliant microchip
- •120-day waiting period from blood draw date
- •Direct release or 5-day quarantine if all requirements met
Ausnahmen:
- ✓Guide dogs with valid documentation may qualify for expedited release
Hunde, die aus Ländern eingeführt werden, die von der CDC als Hochrisikoländer für Hundetollwut eingestuft sind, müssen mindestens 6 Monate alt, gechippt und gültig gegen Tollwut geimpft sein. Seit August 2024 benötigen alle in die USA einreisenden Hunde ein CDC Dog Import Form.
Bedingungen:
- •CDC Dog Import Form completed online
- •Dogs must be at least 6 months old
- •ISO-compatible microchip
- •Valid rabies vaccination (administered in the US or a low-risk country)
Lokale Tiergesetze
Rassespezifische Gesetzgebung (BSL)
Mehrere US-Städte und Countys haben rassespezifische Gesetze, die bestimmte Rassen einschränken oder verbieten, am häufigsten Pitbull-artige Hunde, Rottweiler und Wolfshybride. Denver hat sein Pitbull-Verbot 2020 durch eine rasseabhängige Lizenzierung ersetzt. Miami-Dade County hob sein Pitbull-Verbot im Oktober 2023 auf, nachdem Florida ein landesweites Gesetz gegen kommunale rassespezifische Verordnungen erlassen hatte. Verschiedene Gemeinden in Iowa, Kansas, Missouri und Ohio setzen BSL weiterhin durch. Einige Bundesstaaten (darunter Pennsylvania, New York, Nevada, Connecticut und Florida) haben Landesgesetze erlassen, die rassespezifische Gesetzgebung verbieten.
Leinenpflicht
Die meisten US-Gemeinden schreiben in öffentlichen Bereichen eine Leinenpflicht für Hunde vor. Die zulässige Leinenlänge ist unterschiedlich geregelt, meist maximal 1,80 Meter (6 Fuß). Viele Städte und Countys richten eigene Hundeauslaufzonen ohne Leinenpflicht ein. Bußgelder für Verstöße gegen die Leinenpflicht liegen je nach Zuständigkeitsbereich meist zwischen 50 und 500 Dollar. In manchen ländlichen Gegenden gelten lockerere Vorgaben.
Hundelizenzen
In den meisten US-Städten und Countys müssen Hunde (manchmal auch Katzen) jährlich lizenziert werden. Für die Lizenz brauchst du in der Regel den Nachweis einer aktuellen Tollwutimpfung. Die Gebühren liegen meist zwischen 10 und 50 Dollar pro Jahr, für kastrierte Tiere oft ermäßigt. Fehlt die Lizenz, drohen Bußgelder, typischerweise zwischen 50 und 250 Dollar.
Service- und Emotional-Support-Tiere
Der Americans with Disabilities Act (ADA) schützt das Recht, Servicehunde in öffentliche Einrichtungen mitzunehmen. Als Servicetiere gelten nur Hunde (in manchen Fällen auch Zwergpferde), die auf bestimmte Aufgaben trainiert sind. Emotional-Support-Tiere (ESAs) fallen für den öffentlichen Zugang nicht unter den ADA, können aber nach dem Fair Housing Act Wohnrechte genießen. Airlines müssen ESAs seit 2021 nicht mehr in der Kabine mitnehmen.
Gesetze gegen Tiere in heißen Autos
Über 30 US-Bundesstaaten haben Gesetze, die sich gezielt mit Tieren in heißen Fahrzeugen befassen. Viele Staaten erlauben es Polizei oder Privatpersonen, ohne zivilrechtliche Haftung Fahrzeuge aufzubrechen, um Tiere in Not zu retten. Die Strafen reichen je nach Bundesstaat und Schwere des Schadens von Bußgeldern bis zu Anklagen wegen Tierquälerei im Verbrechensrang.
Einfuhrvoraussetzungen
Erforderliche Dokumente
- •CDC Dog Import Form (required for all dogs entering the US as of August 2024)
- •Valid rabies vaccination certificate issued by a licensed veterinarian
- •Certificate of Veterinary Inspection / International Health Certificate (issued within 10 days of travel)
- •USDA-endorsed health certificate for pets arriving from outside the US
- •State-specific import permits (varies by destination state)
- •ISO-compliant microchip (required for dogs from high-risk rabies countries)
Gebühren & Kosten
USDA-Beglaubigung des Gesundheitszeugnisses: 38 Dollar pro Zertifikat. Staatliche Tierlizenzen: 10 bis 50 Dollar pro Jahr. Hawaii-Quarantäne (falls zutreffend): 244 Dollar für das Programm mit 5 Tagen oder weniger. CDC Dog Import Form: kostenlos.
Die Einfuhrbestimmungen unterscheiden sich stark je nach Bundesstaat. Hawaii, Guam und die US Virgin Islands haben eigene zusätzliche Vorgaben. Die USA verbieten die Einfuhr von Hunden aus rund 100 Ländern, die als Hochrisikoländer für Tollwut gelten, sofern nicht strenge CDC-Vorgaben erfüllt werden. Für Katzen gelten in der Regel weniger Einschränkungen, für die meisten zwischenstaatlichen Reisen brauchen sie aber trotzdem ein Gesundheitszeugnis.
Tierärztliche Notfallversorgung
Die USA verfügen in den meisten Ballungsräumen über ein großes Netz an tierärztlichen Notfallkliniken mit 24-Stunden-Betrieb. Viele niedergelassene Tierärzte bieten ebenfalls Notdienste außerhalb der regulären Sprechzeiten an. In ländlichen Gegenden kann der Weg zur tierärztlichen Notfallversorgung deutlich länger sein, plane das beim Reisen mit Tieren mit ein.
Notrufnummer: 911
Ein tierärztlicher Notfallbesuch kostet allein für die Untersuchung meist zwischen 150 und 500 Dollar, Behandlungskosten kommen noch dazu. Die Giftnotrufhotline des ASPCA Animal Poison Control Center (888-426-4435) berät rund um die Uhr zu Vergiftungen (95 Dollar Beratungsgebühr). Tierkrankenversicherungen von Anbietern wie Trupanion, Healthy Paws und Nationwide sind weit verbreitet und werden immer beliebter.
Reisetipps
Die USA sind groß, und die Tierschutzvorschriften unterscheiden sich stark nach Bundesstaat und Gemeinde. Prüfe vor jeder Reise mit Tieren immer sowohl die staatlichen als auch die örtlichen Gesetze an deinem Zielort.
Die meisten US-Airlines erlauben kleine Haustiere in einer zugelassenen Transportbox in der Kabine, gegen eine Gebühr (meist 50 bis 150 Dollar pro Strecke). Frachttransport für größere Hunde ist möglich, bei extremen Temperaturen aber eingeschränkt. Manche Airlines haben bestimmte kurznasige (brachyzephale) Rassen vom Frachttransport ausgeschlossen.
In den Nationalparks gelten strenge Regeln für Tiere: Hunde sind auf Wanderwegen, in Gebäuden und im Backcountry generell nicht erlaubt. Meist beschränkt sich der Zugang auf Campingplätze, asphaltierte Straßen und Parkplätze. State Parks sind in der Regel tierfreundlicher.
Bei Amtrak dürfen kleine Haustiere (bis 9 Kilogramm inklusive Transportbox) auf Fahrten von bis zu 7 Stunden mitfahren, für 29 bis 39 Dollar pro Streckenabschnitt. Größere Hunde sind bei Amtrak nicht zugelassen. Manche Nahverkehrszüge haben lockerere Regelungen für Tiere.
Viele US-Hotelketten sind tierfreundlich, darunter Kimpton (ohne Gebühren oder Größenbeschränkung), La Quinta und Best Western. Bei anderen Ketten liegen die Tiergebühren meist zwischen 25 und 75 Dollar pro Nacht. Auch Ferienunterkünfte auf Plattformen wie Airbnb und Vrbo erlauben häufig Tiere.
Die USA haben ein umfangreiches Netz an Hundeparks, in den meisten Städten gibt es mehrere ausgewiesene Freilaufflächen. Apps wie BringFido und AllTrails helfen dabei, tierfreundliche Parks, Restaurants und Wanderwege zu finden.
Im Sommer können die Temperaturen im Süden der USA extrem hoch werden. Viele Bundesstaaten haben Gesetze gegen das Zurücklassen von Tieren im Auto. Nimm bei Spaziergängen immer Wasser mit und achte auf Anzeichen von Überhitzung.